Graupen sind Gerstenkörner, die in Graupenmühlen von den Spelzen befreit werden. Die weitere Bearbeitung durch Schleifen und Polieren führt zu einer runden Form des Korns, wobei Frucht- und Samenschale nahezu vollständig entfernt werden.
Zur Herstellung der kleineren Perlgraupen werden die Gerstenkörner vor dem Schleifvorgang in zwei bis vier Stücke geteilt und danach poliert. Die größten Graupen, Rollgerste oder Kochgerste genannt, finden vorwiegend als Suppeneinlage Verwendung.
Durch das Schälen und Schleifen werden allerdings die nährstoffreichen Randschichten entfernt, so dass sich vor allem der Calcium, Eisen-, Vitamin- und Fettgehalt (hier vor allem die wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren) im Vergleich zum ganzen Korn reduziert.
Dennoch haben Graupen einen hohen Gehalt an Eisen, Zink und Mangan.
Stand: 05.10.2009
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