Der Rettich stammt ursprünglich aus Vorderasien und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In Deutschland ist er seit dem 13. Jahrhundert als Gemüse- und Heilpflanze bekannt. Hauptanbaugebiete sind heute Ostasien, China, Japan und Korea.
Die Rübe der zweijährigen Rettichpflanze kann je nach Sorte von rund über oval bis zapfenförmig sein. Die Länge variiert meist von 10 bis 30 cm. Die Farbe der Schale reicht von Weiß über Rosa, Rot, Braun, Violett bis Schwarz, das Fleisch ist weiß.
Neben den wasserlöslichen Vitaminen der B-Gruppe und C sowie den Mineralstoffen Kalium und Calcium enthält Rettich vor allem Senföle, die ihm seine intensive Schärfe geben und das Wachstum von Krankheitserregern hemmen können.
Treibhausware enthält mehr Nitrat als Freilandware.
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