Eine Grundvoraussetzung für ein gutes Waschergebnis ist das Vorsortieren der Wäsche. Neue Kleidungsstücke mit kräftigen Farben sollte man das erste Mal separat waschen, da häufig die Farben „ausbluten“ und dadurch auf andere Textilien abfärben können.
Unterschiedliche Fasern und Verschmutzungsarten erfordern eine entsprechende Behandlung, damit ein gutes Waschergebnis erzielt wird und das Abwasser und die Umwelt möglichst gering belastet werden.
Mit einem Vollwaschmittel kann bei 60°C im normalen Haushalt die (weiße) Wäsche hygienisch einwandfrei gewaschen werden, da die bleichaktiven Substanzen zusätzlich zur Temperatur Mikroorganismen in der Wäsche abtöten.
Colorwaschmittel sind für die bunte Wäsche bei 40-60°C geeignet – also die immer häufiger anzutreffende farbige Bett- und Tischwäsche und auch die farbigen Handtücher. Die Farben werden durch die fehlenden Bleichstoffe geschont und der erhöhte Tensidanteil bewirkt eine verbesserte Reinigungswirkung.
Meist völlig ausreichend für die leicht verschmutzte Oberbekleidung ist ein Feinwaschmittel bei 30°C.
Weiße Rückstände auf dunklen Textilien nach dem Waschgang sind in der Regel Zeolith- bzw. Sasilpartikel, die für die Enthärtung des Wassers nötig sind und nicht ausreichend ausgespült wurden. Abhilfe schaffen hier flüssige Waschmittel, die diese Inhaltsstoffe nicht enthalten sondern durch einen höheren Tensidanteil das Wasser „weich machen“.
zum Glossar© VerbraucherService Bayern im Katholischen Deutschen Frauenbund e.V. 2010