16.01.2007 - Wer in der kalten Jahreszeit den Motor im Stand minutenlang warmlaufen lässt, schadet dem Motor, der Gesundheit, der Umwelt und dem Geldbeutel.
Dies sind vier Argumente, sich einmal in Ruhe mit dieser Thematik auseinander zu setzen.
Tatsache ist: Motoren werden beim Fahren im mittleren Drehzahlbereich am schnellsten warm. Für den Motor reicht in den meisten Fällen eine kurze Leerlaufphase von 10-20 Sekunden völlig aus, um einen ausreichenden Schmierfilm aufzubauen. Bei längeren Leerlaufzeiten entstehen unnötig Kohlenwasserstoffe, die sich in Bodennähe ansammeln und für Mensch und Umwelt schädlich sind - ein kalter Motor stößt die doppelte bis dreifache Menge an Schadstoffen aus. Unverbrannter Kraftstoff schädigt zudem den Schmierfilm des Motors, und es wird in drei Minuten im Leerlauf so viel teurer Sprit wie für eine Fahrtstrecke von einem Kilometer verbraucht.
Richtig und notwendig ist es natürlich, vor der Fahrt die Scheiben und Scheinwerfer von Eis und Schnee zu befreien. Auch der Schnee von Dach und Motorhaube stellt eine Gefahr dar und muss beseitigt werden - aber bitte ohne vorher den Motor zu starten. Die Nachbarn werden sich über diese Rücksichtsnahme freuen und der Autofahrer erspart sich Ärger, da das unnötige Laufen lassen des Motors mit einer Ordnungsstrafe geahndet werden kann.
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