Wissenswertes zu Energiesparlampen und deren Entsorgung

24.09.2009 - Das Thema "Beleuchtung" ist derzeit in aller Munde, denn von 1. September 2009 an verschwinden herkömmliche Glühbirnen schrittweise aus dem Handel. Als effizientere Alternative stehen unter anderem Kompaktleuchtstofflampen zur Verfügung. Die Palette an Energiesparlampen ist groß. Allerdings sind neben großen Preisspannen auch deutliche Qualitätsunterschiede zu erkennen, weshalb nicht jede Lampe für jeden Einsatzbereich geeignet ist.

Worauf sollte man beim Kauf einer Energiesparlampe achten?

Bei der Auswahl einer Energiesparlampe sind nicht nur Form und Größe wichtige Kriterien sondern insbesondere auch Merkmale wie Lebensdauer, Schaltfestigkeit, Aufhellzeit und Farbtemperatur. Qualität zahlt sich aus! Hochwertige Energiesparlampen sind günstiger als Billigprodukte, die vorzeitig in ihrer Leuchtkraft nachlassen. Testberichte von Stiftung Warentest und Ökotest sowie die Verbraucherinformationskampagne Ecotopten sind hilfreich, um für den jeweiligen Einsatzzweck die passende Lampe zu finden:

Tipps für Verbraucher:

Energiesparlampen in der Kritik

In letzter Zeit sind Energiesparlampen zunehmend in die Kritik geraten. Als gesundheitlich bedenklich werden insbesondere folgende Aspekte diskutiert:

Wohin mit ausgedienten Energiesparlampen?

Damit kein Quecksilber in die Umwelt gelangt, dürfen ausgediente Leuchtstofflampen nicht in die Restmülltonne oder Glascontainer gegeben werden. Die Lampen werden getrennt gesammelt und anschließend recycelt. Unter www.lightcycle.de/ sind die nächstgelegenen Sammelstellen vor Ort zu finden. Der VerbraucherService Bayern im KDFB will zudem Verbrauchern die Entsorgung erleichtern und bietet bis 31. Dezember 2009 eine Rücknahme-Aktion an. Verbraucher können zu den gewohnten Öffnungszeiten ihre alten Lampen kostenlos in den Umweltberatungsstellen Bamberg, Forchheim, Passau und Regensburg sowie in einigen weiteren Beratungsstellen des VerbraucherService Bayern im KDFB abgeben.

Weitere Informationen zum Thema Beleuchtung bieten das Umweltbundesamt und das Bayerische Landesamt für Umwelt

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