Das Färben von Bio-Eiern

03.04.2009 - Eine weit verbreitete Tradition ist es, an Ostern Eier zu färben. Im Jahr 2008 blieben Bio-Ostereier jedoch farblos. Doch nun wurde die Gesetzeslücke geschlossen und bunte Bio-Eier dürfen hergestellt und verkauft werden.

Für Bio-Eier gibt es seit Dezember 2007 eine neue EG-Bestimmung (Nr.1254/2008), die in Deutschland im Dezember 2008 umgesetzt wurde. Aufgrund dieser Regelung dürfen Bio-Eier zwischen dem 1. Januar bis 4 Wochen nach Ostern gefärbt werden. Hierzu dürfen aber nur natürliche Farbstoffe und färbende Naturmaterialen (siehe Listen unten) verwendet werden. Auch zum Schutz der Farbe sind nur natürliche Überzüge erlaubt.

Harze, welche die Haltbarkeit verlängern, sind nicht mehr zulässig. Eine Ausnahme gibt es jedoch, erlaubt sind Eisenoxide und Eisenhydroxyde. Diese sind noch bis zum 31.12.2013 zugelassen. Hintergrund ist, dass es derzeit keine weiteren Naturfarben gibt, die den Anforderungen nach hoher Lichtbeständigkeit und ausreichender Haltbarkeit erfüllen.

So können Sie Eier selbst färben:

Färbende Naturmaterialien (Beispiele)

Zugelassene Stoffe zum Färben

Überzugsstoffe

Hilfsstoffe und ihre Funktion

Für konventionell gefärbte Eier dürfen synthetische Farben verwendet werden, doch diese können durch die Schale ins Ei gelangen. Im Normalfall treten durch diese Färbungen keine Probleme auf, im Einzelfall können Allergien auftreten.

 

Stand: 03.04.2009

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