12.10.2011 - Pressemeldung: Hat meine Salami etwas damit zu tun, dass es immer wärmer wird? Helfe ich dem Klima, wenn ich Karotten esse, die hier wachsen? Antworten auf solche und ähnliche Fragen bietet das neue Projekt des VerbraucherService Bayern im KDFB.
„Wir wollen bereits Grundschulkinder mit dem Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und der Ernährung vertraut machen“, informiert der Projektleiter Jürgen Kretschmer. 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase entstehen durch den Bereich Ernährung. Wichtig ist dabei vor allem die landwirtschaftliche Erzeugung. Aber der Privathaushalt spielt ebenfalls eine große Rolle. Deshalb sind auch die Eltern in das Projekt mit eingebunden. Denn durch eine geschickte Auswahl und den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln wird das Klima geschont.
Der Klimawandel ist eines der wichtigen Themen unserer Zeit. Damit künftige Generationen verantwortungsbewusst handeln können, benötigen sie Informationen, Erfahrungen und Vorbilder. Dazu findet ein Aktionstag auf dem Obergrashof, einem Bio-Bauernhof bei Dachau, statt. Die Kinder können an mehreren Stationen erfahren, wie Lebensmittel erzeugt werden, was Tiere mit dem Klima verbindet und dass Lebensmittel eben nicht im Supermarkt wachsen. Den Abschluss bildet ein klimafreundliches Essen, das gemeinsam zubereitet wird. “Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Treibhausgas-Entstehung haben wir stark vereinfacht und didaktisch auf das Grundschulalter zugeschnitten. Dazu gehört auch das eigene Ernten und die gemeinsame Mahlzeit“, so die Pädagogin Lena Rudolph. Ein sogenannter Memory Tag in der Schule soll die Inhalte des Aktionstages wiederholen und festigen.
Das Pilotprojekt wurde entwickelt im Hinblick auf die 2012er Bildungsdekade der Vereinten Nationen mit dem Thema „Nachhaltige Ernährung“.
Weitere Informationen gibt es in der Landesgeschäftsstelle des VSB, Dachauer Straße 5, in 80335 München oder unter Tel 089/ 51518795.
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