Rhabarber - Frühjahrsputz für den Körper

05.03.2013 - Rhabarber ist ein typisches Saisongemüse und sorgt für den Frühjahrsputz im Körper. Die Wurzel wird bereits seit über 4000 Jahren, zuerst in China, wegen ihrer abführenden Wirkung medizinisch genutzt. Dass man die Blattstiele essen kann, bemerkten die Engländer um 1750. In Deutschland ist Rhabarber erst knapp 150 Jahre zu Hause.

Anbau und Erntezeit

Geerntet wird von April bis Mitte Juni. Ab August sterben die Blätter ab und im Frühjahr treibt der Wurzelstock mit Erneuerungsknospen aus.

Inhaltsstoffe

Rhabarber enthält, ebenso wie Spinat, viel Oxalsäure. Diese Säure greift die Zähne an und verbindet sich mit dem Kalzium aus der Nahrung oder dem Blut und entzieht so dem Körper und den Knochen das Kalzium.

Durch Tricks kann man dies jedoch umgehen

Das Frühjahrsgemüse hat nur 13 bis 17 Kilokalorien pro 100 Gramm. Deshalb passt es auch gut in eine Frühjahrskur. Rhabarber enthält Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Im Stiel stecken Zitronen- und Apfelsäure, Gerb- und Bitterstoffe sowie Pektin, ein wichtiger Ballaststoff, der die Verdauung fördert.

Einkauf und Zubereitung

Die Stangen sollten knackig sein und die Schnittstellen saftig. Frisch in ein feuchtes Tuch gewickelt hält sich Rhabarber im Gemüsefach des Kühlschrankes etwa 3 Tage. Tiefgefroren ist Rhabarber fast ein Jahr haltbar.

Die Blätter sind giftig und dürfen nicht gegessen werden, die Stiele muss man erst schälen und dann zubereiten.

Und so schmecken die verschiedenen Sorten

Rhabarber sollte nicht öfter als 2-3 mal pro Woche gegessen werden und Gichtpatienten oder Personen, die zu Nierensteinen neigen, sollten auf den Genuss verzichten.

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