Dampfgaren - neue Kochtechnik mit Gesundheitsplus

02.02.2009 - Dampfgaren liegt im Trend! Diese Technik schont die Nährstoffe, zerstört Vitamine nicht und bewahrt den Eigengeschmack der Speisen.

Das besondere an dieser technik ist, dass verschiedene Speisen wie Fisch, Gemüse und Kartoffeln gleichzeitig zubereitet werden können. Da der Dampf isoliert, findet keine Geschmacksübertragung statt. Zeit spart man allerdings nicht dabei.

Wie funktioniert das Garen mit Dampf?

Das Garen über aufsteigendem Dampf ist eine alte chinesische Zubereitungsart. Durch Garen im Dampf und mit Dampf werden die Speisen besonders schonend zubereitet. Der heiße Wasserdampf umschließt die Lebensmittel von allen Seiten. Das Gargut wird nicht verwässert, ausgelaugt oder ausgetrocknet, sondern die natürlichen Aromen und Vitamine der Lebensmittel bleiben erhalten, die Farbe wird sogar noch verstärkt. Ideal ist diese Zubereitungsart zum Dünsten und Garen von Gemüse, Fisch, Reis oder Kartoffeln.

Dampfgaren - gut für die Lebensmittel?

Beim traditionellen Kochen entstehen Auslaugeffekte, das heißt, ein Teil der wasserlöslichen Vitamine und der Mineralstoffe geht verloren. Untersuchungen zeigen, dass etwa Brokkoli einen rund 50 Prozent höheren Vitamin-C-Gehalt hat als Proben, die im Kochtopf zubereitet wurden. Ähnlich verhält es sich beim Paprika mit Mineralstoffen und Spurenelementen: Im Vergleich zur Rohware sind nach dem Dampfgaren keine Verluste aufgetreten, gekochter Paprika hingegen hat rund 45 Prozent seiner Mineralstoffe und Spurenelemente eingebüßt.

Beim Dampfgaren kann außerdem weitgehend auf die Zugabe von Fett verzichtet werden. Salz und Gewürze können auf Grund des intensiven Eigengeschmacks der Lebensmittel sparsam verwendet werden.

Für den Haushalt werden inzwischen verschiedene Varianten angeboten:

Beim Kauf sollte man sich die Geräte vorführen lassen und dabei darauf achten, ob die gegarten Lebensmittel trocken sind und zur Hautbildung neigen. Das beeinträchtigt den Geschmack und das frische Aussehen der Produkte.

 

Stand: 02.02.2009, aktualisiert 11.07. 2011

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