Preissteigerung bei Lebensmitteln

17.09.2007 - Nicht nur in Entwicklungsländern, auch bei uns ist es wichtig, dass die Bauern einen fairen Preis für ihre Leistung bekommen.

Deshalb rät Ute Mowitz-Rudolph, Geschäftsführerin des VerbraucherService Bayern im KDFB, den Verbrauchern nicht nur den Preis sondern auch die Qualität zu vergleichen und regionale Produkte zu kaufen. Nur so kann den Auswüchsen der Globalisierung und dem daraus entstehenden Preiskampf entgegengewirkt werden.

"Wer über hohe Preise stöhnt, könnte auch seine Ernährungsgewohnheiten überprüfen", so der VerbraucherService Bayern im KDFB. Naturjoghurts beispielsweise sind meist billiger als Fruchtjoghurts. Diese zeichnen sich eher durch Zucker- und Aromazusätze aus und weniger durch den Gehalt an Früchten. Natur-Joghurt lässt sich gut verfeinern mit anderen preisgünstigen Basis-Lebensmitteln, wie Konfitüre, Honig oder frischen Früchten. Vielleicht führen teurere Lebensmittel aber auch zu einem überlegteren Einkauf. Bedingt durch Sonderangebote und niedrige Preise werden häufig zu viele frische Lebensmittel, wie z.B. Milchprodukte, eingekauft, die dann verderben und weggeworfen werden.

Der VerbraucherService Bayern im KDFB fordert, dass von dieser Preiserhöhung nicht nur einzelne Glieder der Kette profitieren, sondern die Erhöhung all denjenigen zu Gute kommt, die tatsächlich auf einen höheren Erlös für ihre Produkte angewiesen sind, um mit fairen Preisen ihre Existenz zu sichern. Deshalb:

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