miba 2007

04.05.2007 - Die Gefährdung durch Lärm, UV-Licht und elektromagnetische Strahlung wird häufig unterschätzt. Für viele Menschen gehört die Benutzung von Handys und MP3-Playern jedoch mittlerweile zum normalen Alltag.

Die Ausstellung "Freunde - was geht ab?" wendet sich hauptsächlich an Jugendliche. Denn bereits jeder vierte Jugendliche in Bayern ist irreversibel hörgeschädigt. Häufige Diskothekenbesuche und das Hören von Musik über Kopfhörer bei voller Lautstärke führen immer öfter zu ersten Schädigungen.

Ein sensiblerer Umgang ist auch bei der Nutzung von Handys empfehlenswert. Die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf den Menschen sind zwar beim Umgang mit Mobilfunk umstritten, die Belastung sollte aber vorsichtshalber so gering wie möglich gehalten werden.

Sonnenbaden ist immer noch sehr beliebt. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollten sich vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen, denn 80 Prozent der späteren Tumorbildungen durch UV-Strahlung werden vor dem 18. Lebensjahr angelegt.

Tipps zur Reduzierung von gesundheitlichen Belastungen bei Lärm, Handynutzung und beim Sonnenbaden erhalten die Messebesucher beim VerbraucherService Bayern im KDFB, auf dem neuen Ausstellungsgelände in Ingolstadt Ost, Halle 6 Stand 623. Außerdem wird Interessierten über Hörproben demonstriert, wie verzerrt Schwerhörige Musik und Umweltgeräusche wahrnehmen. Bei einem Quiz werden Abonnements der Zeitschrift Test und Finanztest von Stiftung Warentest verlost.