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12.01.2026, VerbraucherService Bayern zeigt, warum sich Handeln lohnt

Bausparverträge sinnvoll einsetzen

Zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher stehen vor der Frage, wie sich ein bestehender Bausparvertrag heute sinnvoll einsetzen lässt. Während viele Verträge mit niedrigen Guthabenzinsen ungenutzt bleiben, bieten sie gleichzeitig mehrere Optionen, die oft wenig bekannt sind. Finanzexperte Markus Latta beim VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) betont: „Ein Bausparvertrag ist zwar selten die erste Wahl, doch wenn er bereits besteht, gilt es, das Beste daraus zu machen.“

Wird ein Vertrag zuteilungsreif, ist Handeln angesagt. Das Guthaben kann in nahezu alle wohnwirtschaftlichen Maßnahmen fließen: Kauf, Umbau, energetische Modernisierung oder auch kleinere Sanierungsprojekte wie Fenster, Heizung oder Dämmung. Ein zugeteilter Bausparvertrag ermöglicht damit sofortige Investitionen ins eigene Heim und sichert in vielen Fällen staatliche Prämien, die sonst verloren gingen. Das feste Bauspardarlehen bleibt darüber hinaus ein stabiler Zinsbaustein, ob bei einem geplanten Immobilienkauf oder einer anstehenden Anschlussfinanzierung.

Wer keine Wohnpläne hat, sollte prüfen, ob ein ETF-Depot die bessere Wahl ist: Bausparguthaben verzinsen sich oft mager, während ETFs langfristig mehr Rendite und Flexibilität bieten. Voraussetzung ist ein ausreichender Anlagehorizont. „Viele Verträge lassen sich optimieren, statt sie vorschnell zu kündigen. Deshalb lohnt sich zuerst eine unabhängige Beratung. Erst danach zeigt sich im Gespräch, welche Optionen wirklich sinnvoll sind“, betont Latta.

Am Ende zählt eine klare Bestandsaufnahme: Sanierung, Kauf, Anschlussfinanzierung oder Vermögensaufbau? Ein Bausparvertrag kann hilfreich sein, doch ein ETF-Depot schafft langfristig meist mehr Potenzial. Wer beide Wege nüchtern vergleicht, findet schnell heraus, welche Lösung den größten Nutzen bringt.

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