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07.02.2017, Richtig imprägnieren - gut geschützt gegen Nässe und Schmutz

Das Wetter schleicht sich in die Schuhe

Dringt Nässe oder Feuchtigkeit in Schuhe und Outdoorkleidung so hilft oft eine wirkungsvolle Imprägnierung. Dies ist wichtig, damit wasserdichte und atmungsaktive Membrane im Inneren richtig funktionieren können. Die Inhaltsstoffe in den gängigen Produkten sind jedoch nicht unproblematisch für Umwelt und Gesundheit. Wie können Verbraucher richtig und gezielt imprägnieren, um den größten Erfolg und die kleinste Gesundheits- und Umweltbelastung zu erreichen?

Schuhe werden meistens bereits durch den Hersteller imprägniert, so dass eine Auffrischung vor dem ersten Tragen nicht nötig ist. Wenn es keine Hersteller- Hinweise gibt oder die Schuhe möglicherweise lange gelagert wurden, empfiehlt Marianne Wolff,  Umweltreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) den Test: Etwas Wasser auf die Oberfläche tropfen und beobachten, ob die Tropfen abperlen. Falls nicht, ist eine Imprägnierung sinnvoll.

Die Auswahl an Imprägnier-Mitteln ist groß. Doch welches ist die richtige Wahl? „Fluorhaltige Wirkstoffe (PFC) sind hochwirksam, bergen allerdings Gefahren für Mensch und Umwelt. Deshalb gibt es zunehmend fluor-freie Alternativen auf dem Markt, z.B. mit Polyurethan oder Silikon“ kommentiert Wolff: „Für Glattlederschuhe ist Lederwachs, z.B. mit Bienen- oder Pflanzenwachs, als effektive Nässe-Barriere eine gute Wahl. Sprays eignen sich für Rauhleder- oder Textilschuhe“. Treibgassprays sollten unbedingt nur im Freien angewendet werden, um Lungenschäden durch ungewolltes Einatmen zu vermeiden. Pumpsprays dagegen können auch im Innerraum aufgetragen werden.

Weitere Informationen erhalten Sie in den Beratungsstellen des VSB.

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