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19.10.2017, Heiz-Check des VerbraucherService Bayern deckt Energieverluste auf

Den Schwachstellen der Heizung auf die Spur kommen

Oft zeigen schon die ersten kühlen Tage, dass die Heizung nur eingeschränkt funktioniert. Sie wird nicht richtig warm oder verursacht lästige Geräusche. Am Ende der Heizsaison kann sich zeigen, dass die Energiekosten deutlich höher ausgefallen sind als erwartet. Die Energie-beratung des Verbrau­cher­Service Bayern im KDFB e.V. (VSB) bietet deshalb allen Verbrauchern zum Beginn der kalten Jahreszeit einen Heiz-Check an.

Häufig bedarf es nur kleiner Maßnahmen, um den Betrieb der Heizung zu optimieren. „Lassen Besitzer eines Einfamilienhauses Anlagenkomponenten besser aufeinander abstimmen, können sie bis zu 150 Euro im Jahr einsparen“ erklärt Peter Pospischil, VSB-Energieberater: „Wo das konkrete Optimierungspotenzial der jeweiligen Anlage liegt und wie hoch es ist, ermittelt der Energieberater bei einem Heiz-Check.“

Beim Heiz-Check analysiert der Energieberater die Heizungsanlage: Er misst die wichtigsten Systemtemperaturen und prüft mit Blick auf den Gebäudezustand und den Vorjahresverbrauch, ob die Anlage ideal eingestellt ist. Er kontrolliert, ob die Größe des Kessels zum Gebäude passt und ermittelt, ob das Rohrsystem ausreichend gedämmt ist. Schließlich nimmt er die Komponenten der Anlage wie Kessel, Warmwasserspeicher, Pumpen und Ventile, in Augenschein. Am Ende des zweiten Besuchs wertet der Berater die Messdaten aus und empfiehlt, wie die Heizungsregelung individuell anzupassen ist. Durchschnittlich sparen Haushalte zehn Prozent ihrer Heizkosten, wenn sie die empfohlenen Maßnahmen umsetzen. Das Angebot der VSB-Energieberatung richtet sich an private Verbraucher, die einen Gas-, Öl- oder Holzheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe besitzen.

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