Presse

27.05.2020, Interaktive Spielsachen mit Vorsicht genießen

Die sprechende Puppe im Kinderzimmer

„Intelligente“ Spielsachen, die in Interaktion mit dem Kind treten, sind im Kommen. Puppen und Kuscheltiere mit Spracherkennung sprechen mit den Kindern, der Spielzeugroboter stapelt auf Befehl Gegenstände und Fahrzeuge lassen sich aus der Ferne per App steuern und mit Spielen auf dem Smartphone verbinden. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) empfiehlt, sich vor dem Kauf gut zu informieren, da das Spielzeug gewisse Gefahren birgt.

Die „schlauen“ Spielsachen sind meist mit Sensoren, Mikrofon und Kamera ausgestattet und sind in der Lage, persönliche Daten aufzuzeichnen. Marianne Wolff, Umweltreferentin beim VSB, rät zur Vorsicht bei vernetzten Produkten: „Spielsachen, die mit dem Internet oder Smartphone verbunden sind, bergen Risiken hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz. Eltern sollten deshalb vor dem Kauf prüfen, ob beispielsweise die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone durch eine PIN gesichert ist und ob Daten an externe Server übermittelt werden“.

Smartes Spielzeug wirbt häufig mit Lerneffekten. Lassen Sie sich nicht von Werbeaussagen blenden und überlegen Sie, ob das Spielzeug zu den Interessen und dem Entwicklungsstand Ihres Kindes passt, so die Expertin: Es ersetzt nicht die Zeit, die Sie mit dem Kind gemeinsam verbringen. Da ohne Strom nicht gespielt werden kann, beschränkt die Laufzeit von Akkus oder Batterien das Spiel. Zudem verlieren elektrische und elektronische Produkte schnell ihren Reiz und bei Defekten droht ein vorzeitiges Aus. 

Tipps und weitere Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp: "Smart" Spielen - Digitalisierung im Kinderzimmer 

den ganzen Artikel zeigen