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10.12.2019, So lesen wir heute

E-Books – die umweltfreundliche Alternative zum Buch?

E-Books erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Fahrten zu Bibliothek oder Buchhandlung erübrigen sich. Elektronische Bücher transportiert der Leser auf Reisen in beliebiger Menge ohne Massenzuwachs. Bei Nacht und mit schlechten Augen sind sie komfortabel zu lesen. Sie verbrauchen kein Papier und erwecken dadurch den Eindruck von Nachhaltigkeit. Wie umweltfreundlich sind E-Books aber wirklich?

Die größten Auswirkungen auf die Umwelt verursacht die Produktion der Lesegeräte wie E-Book-Reader oder Tablet. Sie erfordert zwar gegenüber analogen Büchern kein Holz und wenig Wasser, dafür aber den Abbau verschiedener Mineralien zur Metallgewinnung. In den Geräten stecken unterschiedlichste Stoffe von Kunststoffen bis hin zu Metallen der Seltenen Erden. Sowohl bei Anschaffung als auch bei Nutzung von E-Book Readern besteht aber für Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit, ihren ökologischen Fußabdruck positiv zu beeinflussen.

„Letztendlich entscheiden die Lesegewohnheiten, ob ein E-Book nachhaltiger ist, als ein herkömmliches Buch“, erklärt Dr. Kirsten Bähr, Umweltreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB): „Als Faustregel gilt: Wer weniger als zehn Bücher im Jahr liest, greift nach wie vor besser zum Papierbuch, möglichst auf Recyclingpapier gedruckt“.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp

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