Presse

20.01.2017, Ein guter Ansatz

EIN deutsches Fleischlabel

Eine einheitliche gesetzliche Regelung für Fleischlabel – das fordert der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) schon lange. Daher begrüßt der VSB die Initiative von Bundesernährungsminister Christian Schmidt. Allerdinge wäre es im Interesse des Verbrauchers ein derartiges Siegel möglichst schnell einzuführen.

EIN deutsches Fleischlabel
Foto: © intermac - pixabay.com

Bisher ist wenig Konkretes vorhanden. Es ist ein zweistufiges Siegel geplant mit Standard- und Premiumstufe. Alle Schritte der Tierhaltung , von der Mast bis zur Schlachtung sollen erfasst sein. Dafür werden jeweils spezielle Anforderungen definiert. Bei der artgerechten Haltung beispielsweise in Bezug auf Platz, Stroh, Futter oder Beschäftigungsmöglichkeiten für Tiere. Diese Bedingungen sollen deutlich über den gesetzlichen Vorgaben liegen.
Geplant ist das Label vorerst für Schweine und Geflügel, Rindfleisch soll erst später einbezogen werden. Die Produkte sollen an jeder Ladentheke zu haben sein. Der Verbraucher kann sich dann entscheiden, ob er mehr Geld ausgibt für Fleisch aus artgerechter Tierhaltung.

Aus Sicht des VSB ist es problematisch, dass das Label freiwillig sein soll. Ein verpflichtendes mindestens 3-stufiges Label zum Beispiel - Konventionell – mehr Tierwohl – Bio - ist die bessere Alternative. Außerdem muss das neue Label Kriterien enthalten mit denen man das Wohlergehen des Tieres messen kann. Dazu zählen beispielsweise Verletzungen, Erkrankungen, Antibiotikaeinsätze oder ähnliches.

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