Presse

10.09.2015, Pressemeldung

Energie sparen - EU-Label soll Energieeffizienz bei Heizungsanlagen erhöhen

Auf Waschmaschine, Kühlschrank und Staubsauger kennt man es bereits: das EU-Label. Ab dem 26.9.2015 gilt es auch für Heizungsanlagen, Warmwasserbereiter und -speicher. Mit der Hilfe des Labels sollen Geräte, die Energie verschwenden, vom Markt verschwinden. Gleichzeitig treten bestimmte Mindestanforderungen an die Energieeffizienz der Geräte in Kraft.

Je grüner der Balken desto effizienter das Gerät

Das Label hat neun Effizienzklassen von A++ bis G, die auf der bekannten Skala von grün nach rot abgetragen werden. Die Logik ist die gleiche wie bei Waschmaschinen –  Je grüner der Balken, desto effizienter das Gerät. In die schlechteren Effizienzklassen C bis G fällt allerdings kein Gerät auf dem Markt – die Neugeräte mit der geringsten Effizienz tragen also ein B.

Wärmepumpen bieten die beste Effizienzklasse

Die besten Effizienzklassen bieten Wärmepumpen. Gute Wärmepumpenanlagen sind energetisch nicht zu toppen. Schlecht geplante oder installierte Anlagen können jedoch einen sehr hohen Stromverbrauch haben, der zu erheblichen Kosten führt. Wärmepumpen sind deshalb nicht pauschal das effizienteste System.

Vorsicht: Neben der EU-Kennzeichnung wird es ab 2016 eine deutsche Kennzeichnung für bereits installierte Bestandsgeräte geben. Beide Label sind nur bedingt miteinander vergleichbar.

Anlagen verschwinden vom Markt

Die Mindesteffizienzanforderungen führen dazu, dass Anlagen, die sie nicht erfüllen können, vom Markt verschwinden. Dies gilt beispielsweise für die bisher noch verbreiteten Niedertemperaturkessel. Hier verschwindet jedoch in der Tat eine überholte Technik. Die deutlich sparsameren Brennwertgeräte sind bis auf wenige Sonderfälle für Verbraucher schon seit Jahren die bessere Wahl.

Bei allen Fragen zu Heizungsanlagen hilft die Energieberatung des VSB. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherservicebayern.de/beratung/energieberatung oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung des VSB wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

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