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26.05.2026, VerbraucherService Bayern gibt Tipps

Essbare Blüten gekonnt einsetzen

Essbare Blüten setzen nicht nur optische Akzente, sondern bereichern Speisen auch geschmacklich und liefern Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Der VerbraucherService im KDFB e. V. (VSB) informiert, worauf es beim Sammeln und Verwenden zu achten gilt.

Blüten bringen Abwechslung auf den Teller – von zarten Apfel- und Kirschblüten im Frühling über aromatische Schnittlauch- oder Bärlauchblüten bis hin zu farbenfrohen Ringel- und Kornblumen. Viele essbare Blüten stammen aus Garten, Wiese oder vom Balkon und können Salate, Desserts oder herzhafte Gerichte optisch wie geschmacklich aufwerten. Neben ihrer dekorativen Wirkung enthalten einige Blüten Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. So liefern beispielsweise Ringelblumen und Gänseblümchen Vitamin C, während Blüten von Kapuzinerkresse oder Schnittlauch Senföle enthalten, die für ihren würzigen Geschmack bekannt sind.

Doch nicht jede Blüte ist essbar. „Viele beliebte Zierpflanzen wie Tulpen, Maiglöckchen oder Herbstzeitlose sind giftig und gehören ausschließlich in die Vase oder ins Beet“, erklärt Iris Graus, Hauswirtschaftsexpertin beim VSB. „Verwenden Sie nur Blüten, die sie sicher erkennen und eindeutig bestimmen können.“

Der Verbraucherverband empfiehlt außerdem, Blüten nicht an stark befahrenen Straßen oder auf möglicherweise verunreinigten Flächen zu sammeln. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann essbare Blüten gezielt im eigenen Garten oder im Blumenkasten anbauen und dabei auf entsprechendes Saatgut aus dem Fachhandel zurückgreifen.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp: Farbe auf dem Teller: Essbare Blüten genießen