Presse
30.04.2026, VerbraucherService Bayern befürwortet Entwicklung
EU-Parlament beschließt schärfere Regeln für Finfluencer
Ob ETF, Kryptowährung oder Aktien-Tipp – auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube geben Finanz-Influencer regelmäßig Ratschläge zur Geldanlage. Was dabei wie ein freundlicher Rat unter Gleichgesinnten wirkt, kann für Interessierte riskant werden. Denn hinter vielen Empfehlungen stehen bezahlte Kooperationen oder fehlende Fachkenntnisse. Das Europäische Parlament hat sich dieser Problematik nun angenommen und über schärfere Regeln für Finfluencer abgestimmt. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) begrüßt diese Entwicklung und verweist auf seinen bereits im Jahr 2024 gestellten Antrag an die politischen Handelnden.
Kernstück des EU-Papiers ist zum einen die Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher durch mehr Finanzbildung, die bereits in den Schulen ansetzen soll und zum anderen die stärkere Regulierung der Finfluencer. „Als Verbraucherverband freuen wir uns darüber, dass sich nun die politisch Verantwortlichen auf EU-Ebene dieser Problematik annehmen und der Schutz für Verbraucherinnen und Verbraucher auch auf diesem Gebiet weiter in den Fokus rückt“, kommentiert Markus Latta, Fachteamleiter für Finanzdienstleistungen beim VSB: „Abzuwarten bleibt, inwieweit sich die angestrebten Maßnahmen in der Praxis bewähren werden oder ob es einer Nachjustierung bedarf.“
Den Antrag des VSB aus dem Jahr 2024 finden Sie hier
Eine Übersicht der VSB-Anträge an die Politik der letzten Jahre finden Sie hier
