Presse

06.06.2017, Tag der Umwelt am 5. Juni 2017

Ihr Beitrag durch Bodenschutz im eigenen Garten

Anlässlich der Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt im Jahr 1972 wurde der 5. Juni zum internationalen "Tag der Umwelt" erklärt. In 150 Staaten weltweit wird mit Veranstaltungen und Aktionen ökologische Courage gefördert und das Bewusstsein dafür gestärkt, dass der Mensch die Vielfalt und die Stabilität der Umwelt in der Hand hat. Aber auch jeder einzelne kann sich aktiv für den Bodenschutz einsetzen – und zwar im eigenen Garten.

In Berlin wird am 11. Juni 2017 am Brandenburger Tor das „Umweltfestival“ mit  dem diesjährigen Motto „Ökolandbau – gut für uns und gut für‘ s Klima“ gefeiert. Für den Schutz des Bodens als den Ursprung unserer Lebensmittel hat die ökologische Landwirtschaft durch umweltverträgliches Düngen und naturnahen Pflanzenschutz eine zentrale Bedeutung. „Jeder, der einen eigenen Garten hat, kann neben dem Einkauf ökologischer und regionaler Lebensmittel, aktiven Bodenschutz betreiben“ kommentiert Marianne Wolff, Umweltreferentin des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).

Zu viel Düngemittel sind nicht nur unwirtschaftlich, sondern ebenso schädlich für die Pflanzen wie ein Mangel an Nährstoffen“, klärt Wolff auf. Für Hobbygärtner empfiehlt sich außerdem ca. alle fünf Jahre eine Bodenuntersuchung für genaue Düngeempfehlungen. Um Unkraut und Schädlinge abzuwehren, rät die Umweltreferentin, durch eine naturnahe Gartengestaltung gezielt Nützlinge anzulocken. Bei chemischen Pflanzenschutzmitteln sollten Gartenliebhaber abwägen, ob der Nutzen die Umweltbelastung und das Gesundheitsrisiko aufwiegt.

Nähere Auskunft erhalten Sie in den Beratungsstellen des VSB.

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