Presse

21.03.2017, Weltwassertag

Nitrateintrag ins Grundwasser verhindern

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März 2017 begrüßt der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) die im Februar vom Bundeskabinett verabschiedete neue Düngeverordnung. Diese soll übermäßigen Nitrateintrag in unser Grundwasser eindämmen und damit die Grundlage unserer Trinkwasserqualität schützen.

Nitrat kommt natürlich im Boden vor. Intensive Landwirtschaft erhöht den Nitrateintrag durch Dünger in Form von Gülle und Mineraldünger aber erheblich. Nitrat ist zwar für den Menschen unbedenklich, kann aber im Körper zu Nitrit umgewandelt werden. Dieses ist giftig und an der Entstehung krebserregender Nitrosamine beteiligt. Im Boden trägt die Auswaschung von Nitrat zu Übersäuerung bei.

Unser Trinkwasser wird strengstens kontrolliert und weist immer einen unbedenklichen Nitrat- und Nitritwert auf. Ein zu stark belastetes Grundwasser wird durch Wasserversorger mit unbelastetem Wasser verdünnt oder anderweitig aufbereitet. Dies treibt jedoch die Kosten in die Höhe.

Wie auch in Privathaushalten auf Nitrateinsparung geachtet werden kann, erklärt Marianne Wolff, VSB-Umweltreferentin: „Auch im heimischen Garten sollte man auf eine angepasste Düngung der Pflanzen achten“. Und: „Wer Bio-Lebensmittel bevorzugt, trägt auch zum Grundwasser- und Bodenschutz bei. Ökologische Landwirtschaft arbeitet ohne mineralische Düngemittel und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel“ so Wolff.

VSB-Aktionen zum Weltwassertag werden in Augsburg, Regensburg und Ochsenfurt (Beratungsstelle Würzburg) angeboten.

Weitere Tipps und Informationen erhalten Sie in den Beratungsstellen des VSB sowie im Umwelttipp Kampf gegen Nitrat.

den ganzen Artikel zeigen