Pilze statt Schnitzel, Gulasch und Burger
Speisepilze sind beliebt und lassen sich in der Küche auf vielfältige Weise einsetzen. Sie geben Gerichten eine unverwechselbare Geschmacksnote und eignen sich beim vegetarischen und veganen Kochen als Fleischersatz. Darüber hinaus liefern sie wertvolles Eiweiß sowie weitere wichtige Nährstoffe. Als Fleischalternative schmecken Pilze beispielsweise als Burger-Patty, insbesondere der Portobello Pilz ist aufgrund der Form dazu geeignet. Pilzgulasch, Pilzfrikadellen oder auch panierte Pilzschnitzel aus Austernpilzen sind leckere Rezeptvarianten.
Zuchtpilze, wie Champignons, Austernpilze und Kräuterseitling, sind sehr nährstoffreich bei einem niedrigen Energiegehalt von 15 bis 25 Kilokalorien pro 100 Gramm. Der Geschmack ist meist intensiv aromatisch und je nach Sorte auch „umami“ – also herzhaft, würzig, fast fleischartig. Zudem haben sie eine bissfeste, fleischähnliche Konsistenz. Mit durchschnittlich drei bis vier Gramm Protein je 100 Gramm liefern Pilze hochwertiges Eiweiß. Neben Vitamin D, das in anderen pflanzlichen Lebensmitteln selten vorkommt, enthalten sie auch nennenswerte Mengen der B-Vitamingruppe sowie Kalium, Phosphor, Kupfer und Selen.
„Pilze sind auf kleinstem Raum relativ einfach zu züchten. Im Vergleich zu Pflanzen benötigen Pilze wenig Wasser und Nährstoffe“, weiß Uta Toellner, Ernährungsreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB). Zuchtpilze stammen zudem meist aus europäischen Gewächshäusern. Beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass die Pilze prall und saftig sind. „Prüfen Sie die Pilze auf Druck- oder Schmierstellen und machen Sie eine Geruchsprobe – frische Pilze riechen nicht unangenehm“, erklärt Toellner. Im Kühlschrank sind sie bis zu drei Tage haltbar.
Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp: Champignons, Austernpilze und Co – Pilze als Fleischersatz
