Richtig lagern: So bleibt die Ernte länger frisch
Wer Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten oder vom Balkon richtig lagert, kann unnötige Lebensmittelverluste durch Austrocknung, Schimmel oder vorzeitiges Reifen vermeiden. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Belüftung und die richtige Vorbereitung sind entscheidend. Der VerbraucherService im KDFB e. V. (VSB) informiert und gibt sieben praktische Tipps.
„Der häufigste Fehler ist, dass Lebensmittel mit kleinen Beschädigungen oder falschen Lagerbedingungen eingelagert und anschließend zu wenig kontrolliert werden“, erklärt Iris Graus, Hauswirtschaftsexpertin beim VSB. „Wer vor der Einlagerung sorgfältig aussortiert, die jeweiligen Ansprüche an Temperatur und Feuchtigkeit berücksichtigt und seine Vorräte regelmäßig überprüft, kann den Verderb deutlich reduzieren.“
Sieben Tipps zum richtigen Einlagern:
- Beschädigtes aussortieren: Faules, angeschlagenes oder von Schädlingen befallenes Obst und Gemüse gehört nicht ins Lager.
- Blätter entfernen: Bei Möhren, Pastinaken, Radieschen, Rettich, Roter Bete, Kohlrabi und Fenchel sollte das Blattwerk entfernt werden, da es Feuchtigkeit entzieht.
- Nicht zu warm oder zu kalt lagern: Jede Gemüse- und Obstart benötigt andere Bedingungen.
- Ausreichend Abstand halten: Zu dicht gelagertes Gemüse kann schlechter abtrocknen und schimmelt leichter.
- Für Belüftung sorgen: Luftdichte Folien vermeiden. Luftdurchlässige Kisten, Netze und Regale sind besser geeignet.
- Regelmäßig kontrollieren: Verdorbene oder befallene Lebensmittel sofort entfernen, damit sich der Schaden nicht ausbreitet.
- Äpfel getrennt lagern: Durch die Abgabe von Ethylen können sie den Reifeprozess anderer Lebensmittel beschleunigen.
Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp: Richtig lagern: So bleiben Obst und Gemüse länger frisch
