Presse

07.06.2016, Über 5000 Handys für den guten Zweck

Spende für Frauen in Not und ressourcenschonende Maßnahmen

Alten Handys einen neuen Sinn geben – mit dieser Zielsetzung haben der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau ausrangierte Mobiltelefone gesammelt. Die Samm­lung erfolgte im Rahmen der Aktion des Informationszentrums Mobilfunk e.V. „Happy Handy“, die vom Bundesumweltministerium unterstützt wird. Der Erfolg der Aktion ist beachtlich: In nur sieben Monaten wurden insgesamt über 5.000 Handys für einen guten Zweck abgegeben.

Spende für Frauen in Not und ressourcenschonende Maßnahmen
Foto: © KDFB Passau

Der KDFB-Diözesanverband konnte mit Unterstützung der örtlichen Zweigvereine genau 2457 ausgediente Handys sammeln. „Mit jedem gespendeten Handy wurde eine Geldspende in Höhe von einem Euro aktiviert. Das heißt also, dass wir 2457 Euro an Spenden bekommen haben“, erklärt die Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner. Das Geld fließt vollständig in den KDFB-Fonds „Frauen in Not“ und kommt damit Frauen in der Diözese Passau zu Gute, die unverschuldet in Not geraten sind.

Weitere 2546 Handys wurden bayernweit in den Beratungsstellen des VSB gesammelt. „Wir verwenden die Spenden für ressourcensparende Maßnahmen“, erklärt Marianne Wolff, Umwelt­referentin in der VSB-Beratungsstelle in Passau.

Ungenutzte Handys sind wahre Wertstofflager, die nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen: „In einem einzigen Handy stecken über 60 verschiedene Materialien, darunter viele Kunststoffe und wertvolle Edel- und Sondermetalle“ kommentiert Wolff: „Recycling ist deshalb sehr wichtig, um die Inhaltsstoffe zumindest teilweise wieder zu gewinnen, aber auch um Schadstoffe umweltgerecht zu entsorgen“.

Spende für Frauen in Not und ressourcenschonende Maßnahmen
Foto: © KDFB Passau

Foto: Sie freuen sich über die große Beteiligung an der Handy-Sammelaktion (v.l.): KDFB-Geschäftsführerin Kathrin Plechinger, die KDFB-Diözesanvorsitzende Bärbel Benkenstein-Matschiner und Marianne Wolff, Umweltreferentin in der  VSB-Beratungsstelle in Passau.