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14.10.2020, Pressemeldung

Streamingdienste: Gratis kann teuer werden VerbraucherService Bayern rät zu Vorsicht

Für viele Verbraucher*innen gehört das Streamen der Lieblingsserien, Filme, Musik oder TV-Sendungen überall und zu jeder Zeit inzwischen zum Alltag. In Deutschland streamen 83 Prozent der Internetnutzer, jeder Dritte davon fast täglich, so eine aktuelle Studie von Bitkom aus dem August 2020. Eine veränderte Arbeitswelt mit Homeoffice und Videokonferenzen verstärkt diese Entwicklung. Der Markt an Streamingdiensten wächst kontinuierlich. Doch welcher Dienstanbieter ist seriös und macht ein Abo oder ein Einzelabruf mehr Sinn? Der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) mahnt zur sorgfältigen Prüfung vor der Registrierung.

Gerade bei der Suche nach dem neuesten Kinofilm ist das Angebot eines kostenlosen Streams sehr verlockend. Hier ist allerdings das Risiko besonders groß, auf eine unseriöse Seite zu stoßen. „Schon mit der Registrierung für eine kurze Testphase kann die Falle zuschnappen. Auf die Vertragsbestätigung, die seriöse Anbieter per Mail versenden, warten die Internetnutzer dann meistens vergeblich. Nach Ablauf der Testphase erhalten die Nutzer bei unseriösen Anbietern stattdessen Rechnungen für teure Jahresabos, selbst wenn das Streamen nicht funktioniert hat“, erklärt Maria Sangl, Verbraucherberaterin beim VSB.

Besondere Vorsicht ist bei angeblich kostenlosen, illegalen Streaming-Portalen oder Tauschbörsen angebracht. Hier besteht beim Download eines Kinofilms die Gefahr einer Urheberrechtsverletzung, da die Betreiber in der Regel keine Lizenz für die Verbreitung von Filmen besitzen. Der VSB empfiehlt, in jedem Fall die Seriosität des Anbieters sorgfältig zu überprüfen und sich nicht unüberlegt auf einer Plattform anzumelden.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp: Musik und Filme sicher streamen

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