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07.08.2025, Den Schulbeginn nachhaltig gestalten

Umweltfreundlich und kostensparend ins neue Schuljahr starten

In Bayern enden Mitte September die Sommerferien. Der Schulstart ist für die Familien meist mit erheblichen Kosten für die Anschaffung von Materialien verbunden, unabhängig davon, ob das Kind eingeschult wird oder schon einige Jahre die Schule besucht. Doch mit bewussten Entscheidungen lässt sich nicht nur der Geldbeutel schonen, sondern auch ein wertvoller Beitrag für Umwelt und Klima leisten. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) gibt Tipps.

„Ob Schultasche, Turnbeutel oder Federmäppchen – Langlebigkeit zählt. Die Ausstattung sollte nicht nur den Schüler*innen gefallen, sondern auch aus robusten und zugleich umweltfreundlichen Materialien in guter Qualität hergestellt sein“, rät Maria Leidemann, Leiterin des Umweltteams beim VSB. Die Weitergabe ausgemusterter noch funktionstüchtiger Artikel verlängert den Lebenszyklus der Produkte. Wer das Schulmäppchen selbst befüllt, hat die Möglichkeit, umweltfreundliche Produkte auszuwählen.

In Deutschland werden jährlich etwa 200 Millionen Schulhefte und rund 800.000 Tonnen DIN-A4-Papier verbraucht. Herstellung von Papier aus Frischholz ist äußerst energie- und wasserintensiv und trägt erheblich zur Abholzung der Wälder bei. Verbraucher*innen schonen den Waldbestand, indem Sie sie beim Einkauf von Papierprodukten prüfen, ob es Hefte, Heftumschläge, Schnellhefter, Ringbücher, Ordner und Schreib- und Malblöcke aus recyceltem Altpapier gibt. Holzfreies Papier wird nicht aus einem alternativen Rohstoff hergestellt und schont nicht die Wälder. Der Begriff „holzfrei“ besagt nur, dass diese Papiere ausschließlich aus Zellstoff bestehen, also keine holzhaltigen Anteile enthalten.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema: Den Schulbeginn nachhaltig gestalten