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11.01.2017, Neu: Geschirrspülmittel ab 2017 phosphatfrei

Umweltfreundliche Spülmittel

Von Januar 2017 an dürfen EU-weit nur noch phosphatfreie Maschinengeschirrspülmittel auf den Markt kommen. Phosphate wurden in Wasch- und Geschirrspülmittel meist zur Enthärtung eingesetzt. In Gewässern sind sie unerwünscht, da sie zur Überdüngung beitragen. Marianne Wolff, Umweltreferentin des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), informiert: „Viele Hersteller haben bereits im vergangenen Jahr auf andere Enthärter umgestellt.“ Tests der Stiftung Warentest zeigen, dass auch ohne Phosphat eine gute Reinigungsleistung möglich ist.

Die Auswahl an Geschirrspülmittel ist groß, am häufigsten verwendet werden Tabs aus gepresstem Pulver. Diese sind stückweise, und damit praktisch, dafür aber weniger flexibel zu dosieren. Zudem sind sie aufwändiger verpackt und in der Regel teurer als Pulver. Beliebt sind Multitabs, die mehrere Funktionen in einem Produkt kombinieren. Tabs mit der Bezeichnung 3in1 enthalten neben Reiniger in der Regel Klarspüler und Enthärter.

Bei der Wahl des geeigneten Mittels sollte die Wasserhärte berücksichtigt werden: Bei sehr weichem Wasser ist kein Enthärter nötig, bei sehr hoher Wasserhärte ist dagegen auch bei Verwendung von Multitabs mit integriertem Enthärter zusätzlich die Zugabe von Regeneriersalz erforderlich. Die VSB-Expertin empfiehlt: „Wer umweltfreundlich, preiswert und sauber spülen will, greift zu Pulver und gibt Klarspüler und Regeneriersalz nach Bedarf zu.“ Bei mittlerer Wasserhärte zwischen etwa 6° und 21° deutscher Härte sind Multitabs mit integriertem Enthärter und Klarspüler eine komfortable Alternative. Beachten Sie die Hinweise zur Dosierung auf der Verpackung sowie in der Bedienungsanleitung der Geschirrspülmaschine.

Testberichte und weitere Informationen erhalten Sie in den Beratungsstellen des VSB.

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