Presse

18.06.2021

Urlaub in Zeiten von Corona - VSB gibt Buchungstipps

Der zurückliegende Lockdown, Home-Office und Home-Schooling steigern schon seit Monaten bei vielen Verbraucher*innen das Fernweh. Wer vor dem Hintergrund umfassender Lockerungen plant in den Urlaub zu fahren, kann sich mit den Ratschlägen des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) viel Ärger und Geld sparen.

„Beobachten Sie bei der Wahl des Reiseziels unbedingt fortlaufend die Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes. Buchen Sie möglichst spät und am besten ohne Vorkasse und mit klaren, schriftlichen Abmachungen für Lockdown oder Ausgangssperren“, empfiehlt Carina Schütz, Volljuristin und Verbraucherberaterin beim VSB.

Sagt der Veranstalter die Pauschalreise ab, haben Verbraucher*innen grundsätzlich einen Anspruch auf Rückerstattung. Geht das Geld nicht innerhalb von 14 Tagen auf dem Konto ein, lohnt es sich, den Veranstalter schriftlich zur Zahlung aufzufordern – am besten per Einschreiben. Tut sich auch dann nichts, besteht die Möglichkeit, ein gerichtliches Mahn- oder Klageverfahren einzuleiten. „Wer mit Kreditkarte bezahlt, bekommt womöglich über das Chargeback-Verfahren sein Geld einfacher zurück“, so Schütz.

Die Expertin empfiehlt, sich bereits bei der Buchung nach entsprechenden Umbuchungsmöglichkeiten oder kostenlosen Rücktrittsrechten zu erkundigen. Fordert der Veranstalter vor Reiseantritt zur Leistung der Restzahlung auf, ist aber unklar, ob und unter welchen Bedingungen die Reise stattfindet, haben Verbraucher*innen das Recht, die Restzahlung anhand der sogenannten Unsicherheitseinrede aufzuschieben, um Mahnungen und Verzugszinsen zu vermeiden.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp sowie in den Reise-FAQs: Reisen in der Pandemie + FAQs