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07.10.2016, Wie viel Salz darf´s sein?

Weniger für einen guten Blutdruck

Die Höhe der Speisesalzaufnahme steht in direktem Zusammenhang mit der Höhe des Blutdrucks. Vier Scheiben Mischbrot liefern schon fast die Hälfte der empfohlenen täglichen Salzmenge. Zusammen mit Wurst, Käse, Fertiggerichten oder salzigen Knabbereien kommen Erwachsene schnell über die empfohlenen 6 g Speisesalz pro Tag und wirken damit negativ auf ihren Blutdruck ein.

In Deutschland ist Bluthochdruck mit ca. 20 Mio. betroffenen Erwachsenen in der Bevölkerung weit verbreitet. Auch immer mehr Kinder und Jugendliche weisen einen erhöhten Blutdruck auf. „Grund hierfür sind die beliebten Snacks. Viel Salz versteckt sich beispielsweise in Sandwiches mit Schinken, Salami oder Schmelzkäse sowie in Laugenbrezeln, Chips und Pizza“ erklärt Gisela Horlemann, Ernährungsexpertin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB). Durch salzige Snacks nehmen Heranwachsende bis zu 50% ihrer täglichen, gesamten Zufuhr an Natrium auf.

„Essen Sie möglichst unverarbeitete, frische Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Kartof­feln, Vollkorngetreide und magere Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch“ empfiehlt Horlemann: „Diese sind natriumarm und können so Bluthochdruck und weiteren Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen“. Zum salzarmen Würzen bieten sich je nach Ge­schmack frische Kräuter und Gewürze, Zwiebeln und Knoblauch an. Verwenden Sie ein mit Jod und Fluorid angereichertes Speisesalz zum maßvollen Salzen im Haus­halt. Beim Einkauf von verpackten Lebensmitteln hilft die Nährwertkennzeichnung, da der Salzgehalt in Gramm pro 100 g angegeben werden muss.

Weitere Informationen erhalten Interessierte in den Beratungsstellen des VerbraucherService Bayern.

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