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13.07.2026, Geldanlage sinnvoll kombinieren

Wie viel Sicherheit passt zur Rendite?

Zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher fragen sich derzeit, wie sich ihr Erspartes sinnvoll anlegen lässt. Die Zinsen für Tages- und Festgeld sind wieder gestiegen. Gleichzeitig bleibt die Inflation eine Herausforderung. Wer Geld anlegt, sollte deshalb auf eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit, Verfügbarkeit und Ertragschancen achten, so der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB).

Als erster Baustein in der Vermögensbildung ist eine finanzielle Reserve für unvorhergesehene Ausgaben ratsam, der sogenannte Notgroschen. Empfehlenswert sind hierbei etwa drei Nettomonatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto. Das Geld bleibt jederzeit verfügbar und lässt ich für die unerwartete Rechnung der Kfz-Werkstatt oder die kaputte Waschmaschine nutzen.

„Die perfekte Geldanlage gibt es nicht. Entscheidend ist eine Strategie, die zur persönlichen Lebenssituation, zur Risikobereitschaft und zum geplanten Anlagezeitraum passt“, weiß Markus Latta, Fachteamleiter für Finanzdienstleistungen beim VSB.

Das sogenannte Zwei-Konten-Modell bietet eine sinnvolle Strategie, indem es für den kurz- bis mittelfristigen Liquiditätsbedarf auf sogenannte Geldwertanlagen setzt. Beim langfristigen Vermögensaufbau sollten Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings Sachwerte wie beispielsweise Aktien-ETFs nutzen, damit die Inflation die Realrendite nicht auffrisst.

Eine breite Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen kann helfen, Risiken zu begrenzen und langfristig stabile Erträge zu erzielen.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema: Geldanlage: Sicherheit und Rendite sinnvoll verbinden