Energie

13.09.2018, Erste gemeinsame Wohnung?

Energiefresser vermeiden und Geld sparen

Der Energiebedarf und die damit einhergehenden Kosten hängen stark davon ab, in welcher Wohnung Paare leben. Somit ist es klug, schon vor dem Umzug einige Dinge zu beachten und wesentliche Kennzahlen von Wohnungen und Haushaltsgeräten zu vergleichen. Die Energieberatung des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) gibt Tipps, auf was Sie bei der Wahl der ersten eigenen Wohnung achten sollten.

-       Elektroheizungen vermeiden – diese verursachen deutlich höhere Heizkosten als Heizungen, die mit Erdgas oder Heizöl betrieben werden.

-       Die Warmwasserbereitung mit Strom ist teuer. Veraltete Durchlauferhitzer oder große Wasserboiler treiben die Energiekosten besonders in die Höhe.

-       Der Blick auf die Fenster lohnt sich: Schließen alte Flügel nicht dicht, wird das Heizen teuer und Zugluft macht das Wohnen ungemütlich.

-       Rollläden können ebenfalls Zugluft und Wärmeverlust verursachen. Das ist immer dann der Fall, wenn alte Rollladenkästen undicht und ungedämmt sind.

-       Klimaanlagen sorgen für Erfrischung, benötigen jedoch sehr viel Strom.

-       Machen Paare aus zwei Haushalten einen, sind einige Dinge doppelt vorhanden. Der Energieverbrauch ist ein gutes Kriterium, um sich für ein Gerät zu entscheiden. Bei Kühl-, Gefriergeräten und Wäschetrocknern sind die Verbrauchsunterschiede am größten.

-       Einige „Mitbringsel“ sind wahre Stromfresser: Schauen Sie genauer hin bei Wasserbett, Aquarium oder Heizlüftern.

-       Schaffen Sie neue Haushaltsgeräte an, wählen Sie die höchste Effizienzklasse. Je nach Gerätetyp ist das bei einigen A+++, bei anderen A+ oder A. Die höchste Klasse finden Sie auf dem Energielabel ganz oben in grün.

-       Holen Sie sich Rat: Unsere Experten schätzen in der VSB-Energieberatung die energetische Qualität der Wohnung für Sie ein.

Die VSB-Energieberatung bietet persönliche und anbieterneutrale Beratung. Mehr Informatio­nen gibt es hier oder unter 0800 – 809 802 400 (kosten­frei). Die VSB-Energieberatung wird ge­fördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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