Energie

03.07.2012

Kühl- und Gefriergeräte - Energieeffizienzklasse A hat ausgedient

Das EU-Energielabel ist für verschiedene Haushaltsgeräte vorgeschrieben und informiert über deren Stromverbrauch. Die Anforderungen werden stufenweise an die technische Entwicklung angepasst und verschärft. Am 1. Juli 2012 sind Bestimmungen zu Kühl- und Gefriergeräten in Kraft getreten, die nur noch drei Energieeffizienzklassen zulassen.

Technische Verbesserungen und ihre Folgen
Bei Kühl- und Gefriergeräten wurde das Energielabel bereits im Jahr 2004 um die Kategorien A+ und A++ erweitert. Diese Anpassung war erforderlich geworden, da sich in der Klasse A zunehmend Geräte mit sehr unterschiedlichem Stromverbrauch fanden und die sparsameren Geräte nicht mehr auf einen Blick zu erkennen waren.

Im Dezember 2010 wurde die Einteilung durch die Kategorie A+++ erweitert. Ein Kühlschrank dieser Klasse verbraucht etwa 60 Prozent weniger Strom als ein 10 Jahre altes Gerät der Klasse A. Der Großteil der Kühlgeräte ist derzeit in A++ eingestuft.

A-Klasse verschwindet vom Markt
Neu ab 1. Juli 2012: Es dürfen nur noch Kühl- und Gefriergeräte in den Handel gelangen, die mindestens in Klasse A+ eingestuft sind und somit 20 Prozent weniger Energie verbrauchen als Geräte der Klasse A.

Künftig gibt es also für Kühl- und Gefriergeräte nur noch die Effizienzklassen A+++, A++ und A+, auch wenn die Balken bis D weiterhin auf dem EU-Label abgebildet sind.

Tipps für den Neukauf
In den Energieeffizienzklassen werden stets gleichartige Geräte - also ähnlicher Größe und Ausstattung - verglichen. Deshalb ist es zweckmäßig, vor einem Neukauf den eigenen Bedarf zu ermitteln. Für Ein- und Zweipersonenhaushalte ist beispielsweise eine Kühlschrankgröße von etwa 100 bis 160 Litern empfehlenswert. Im vierköpfigen Haushalt rechnet man mit etwa 50 Litern pro Person.
Beachten Sie nicht nur die Einstufung nach der Effizienzklasse, sondern vergleichen Sie auch die genauen Verbrauchswerte und Ausstattungsmerkmale.

Weitere Informationen und Testberichte erhalten Sie in unseren Beratungsstellen.
den ganzen Artikel zeigen