Energie

31.03.2016, Hidden Champion im Heizungskeller

Mit dem hydraulischen Abgleich Geld sparen

Die technischen Details des Heizsystems sind für viele Menschen, zumal im Vorfrühling, eher von mäßigem Interesse. Dabei ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Anlage auf Vordermann bringen zu lassen und in der nächsten Heizperiode von einem niedrigeren Energieverbrauch zu profitieren.

Mit dem hydraulischen Abgleich Geld sparen
Foto: © Sergej Toporkov - Fotolia.com

Eine sehr effiziente Maßnahme der Heizungsoptimierung ist der hydraulische Abgleich. Er bekämpft das Problem, dass bei vielen Heizungsanlagen in einige Heizkörper zu wenig, in andere aber zu viel Heizwasser gelangt. Die Folge: Die unterversorgten Heizkörper und Zimmer bleiben zu kalt. Die anderen Heizkörper können dagegen nicht genug Heizwärme abgeben, so dass das rückfließende Heizwasser zu warm ist. Das führt zu häufigem An- und Abschalten des Heizkessels und vergeudet Energie.

Wie funktioniert der hydraulische Abgleich und was bringt er?

Bei dem hydraulischen Abgleich wird die Anlage durch richtige Einstellung der Thermostatventile so reguliert, dass die richtigen Mengen Heizwasser in jeden Heizkörper gelangen. Je nach Ausgangssituation können dafür neue Thermostatventile notwendig sein. Nach dem hydraulischen Abgleich reicht häufig eine kleinere Heizungspumpe, und ein Austausch ist daher sinnvoll.

Das Heizsystem läuft nach dem hydraulischen Abgleich effizienter und braucht bis zu 20 Prozent weniger Heizenergie. Die Stromersparnis durch die kleinere Umwälzpumpe liegt bei manchen Anlagen bei mehr als 80 Prozent. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich betragen zumeist unter 1.000 Euro – abhängig davon, ob und welche Komponenten der Heizungsanlage ausgetauscht werden müssen.

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