Energie

08.06.2020

Rechtzeitig sanieren – die CO2-Abgabe kommt

In der energetischen Sanierung von Immobilien besteht für Eigentümer ein großes Potenzial, sich am Klimaschutz zu beteiligen und Geld zu sparen, da auf Gebäude etwa 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen (Umweltbundesamt, Energiesparende Gebäude, 18.11.19). 2021 kommt die CO2-Abgabe, womit Verbraucher*innen für jede Tonne Kohlendioxid extra zahlen. Rechtzeitige Instandsetzung lohnt sich – sowohl für den Geldbeutel als auch für den Klimaschutz.

Rechtzeitig sanieren – die CO2-Abgabe kommt
Foto: © Marco2811 - Fotolia.com

Energetische Potenziale in vielen Bereichen einer Immobilie

Viele Gebäude weisen zu wenig Wärmeschutz bei Außenwänden, Dach- und Deckenflächen sowie Fenstern auf. Auch die Heiztechnik bietet häufig großes Verbesserungspotenzial. Bei zahlreichen Anlagen geht unnötig Wärme im Heizungskeller und Schornstein verloren. Wenn Rohre nicht richtig oder überhaupt nicht gedämmt sind, ist durch (nachträgliche) Dämmung zusätzlich Energieeinsparung möglich. Mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien erreichen Immobilienbesitzer noch mehr.

Sanierungsanlässe nutzen

Wer die Renovierung seines Hauses, beispielsweise wegen Putzschäden oder einer schmutzigen Fassade ins Auge fasst, sollte solche Sanierungsanlässe gleich für nachträgliche Wärmedämmungen nutzen. Gerüst, Putz und Farbe sind ohnehin notwendig und die Kosten für die Wärmedämmung fallen dann anteilig geringer aus. Wer eine neue Heizungsanlage benötigt, sollte auf erneuerbare Energie setzen. Die angekündigte CO2-Abgabe wird Heizöl und Erdgas teurer machen. Ab 2021 müssen Verbraucher*innen für jede Tonne CO2 extra zahlen und haben damit einen zusätzlichen Grund für energetische Verbesserungen.

Unabhängige Beratung des VerbraucherService Bayern

Bei der Bewertung des energetischen Ist-Zustands und bei der Identifizierung geeigneter Sanierungsmaßnahmen hilft die kostenfreie Energieberatung der Verbraucherzentrale in Kooperation mit dem VerbraucherService Bayern in einer der zahlreichen Beratungsstützpunkte in ganz Bayern. Terminvereinbarung unter Tel. 0800-809 802 400. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weitere Informationen zur VSB-Energieberatung: www.verbraucherservice-bayern.de/themen/energie/energieberatung

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