Energie

12.07.2018, Geld sparen

Sechs Tipps zu Fördermitteln für energetische Sanierung

Für Haus- und Wohnungseigentürmer lohnt es sich, Fördermittel für energetische Modernisierung zu beantragen. Bei Wärmedämmung von Wänden oder Dach, Austausch von Fenstern, Optimierung der Heizung sowie Einbau von Lüftungstechnik gewähren die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel als Zuschüsse oder verbilligte Darlehen – je nach Modernisierungs-Umfang zwischen 10 und 30 Prozent.

In 6 Schritten zur Förderung:

  1. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Energieberater beraten.
  2. Stimmen Sie bei Wohnungseigentum alle baulichen Maßnahmen in der Wohnungs-Eigentümergemeinschaft (WEG) ab.
  3. Zur Beantragung der KfW-Förderungen benötigen Sie zwingend einen Sachverständigen. Dieser übernimmt die energetische Fachplanung und Baubegleitung sowie die Bestätigung der Einhaltung der Förderbedingungen. Kontakte finden Sie hier: energie-effizienz-experten.de
  4. Zuschüsse beantragen Sie online im KfW-Zuschussportal. Falls sich Modernisierungen auf das Gemeinschaftseigentum beziehen, stellt die Hausverwaltung stellvertretend für alle Eigentümer den Antrag.
  5. Kredite beantragen Sie bei Banken und Sparkassen. Die WEG ist in der Lage, den Antrag als Verband zu stellen.
  6. Das BAFA fördert mit einem Zuschuss Maßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage. Dazu gehören der Austausch stromfressender Pumpen, der so genannte hydraulische Abgleich, sowie zahlreiche weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Die Höhe des Zuschusses beträgt 30 Prozent der Nettoinvestition.

Jetzt beraten lassen

Bei allen Fragen rund um das Thema Fördermittel hilft die Energieberatung des VSB. Über die kostenlose Hotline 0800 – 809 802 400 können Sie einen Termin in Ihrer nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbaren oder sich direkt an unsere Energie-Beratungsstützpunkte wenden.
Die persönliche und anbieterneutrale Energieberatung des Verbraucherservice Bayern im KDFB e.V. (VSB) ist durch Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sehr kostengünstig. Eine Beratung zu Fördermitteln kostet nur 5 Euro.

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