Ernährung

13.11.2014

Darf's ein bisschen mehr sein - XXL Menüs

Seit Jahren gibt es den Trend in vielen Fast-Food-Ketten immer größere Portionen anzubieten, so genannte King Size oder XXL-Menüs. Besonders junge Kunden schätzen dieses Angebot. Neuere Studien zeigen aber einen Zusammenhang zwischen Übergewicht von Jugendlichen und den beliebten Riesenportionen.

Problem:
Es gibt jedoch gute Gründe diese Portionen nicht in Anspruch zu nehmen. Fast Food in den üblichen Kombinationen enthält in der Regel zu viel Salz, Fett, Zucker und Kalorien.

Bei den Getränken werden meist Softdrinks mit 500 ml angeboten. Softdrinks dieser Größe haben mindestens 200 kcal pro Becher. Dazu kommt die große Tüte Pommes mit knapp 500 kcal und einem Burger der noch mal mit ca. 500 Kalorien zu Buche schlägt. Insgesamt 1200 Kalorien - zu viel Energie die der Gast meist in nur wenigen Minuten aufnimmt.

Durch die mangelnde Zeit und wenig Ballaststoffe hat es der Magen besonders schwer ein Sättigungsgefühl zu signalisieren. Der Gast isst deshalb häufig mehr als seine übliche Portion. Auf lange Sicht fördern XXL-Portionen daher ein unausgewogenes Essverhalten und Übergewicht.

Tipp:
Ideal ist es, wenn man das Menü aus kleinen Portionen - selbst zusammenstellt und fetthaltige Beilagen wie Pommes Frites durch einen Salat ersetzt. Auch Menübestandteile wie Saucen und Getränke sollten nicht unbeachtet bleiben, denn die können ganz schön ins Gewicht fallen: Mit der Entscheidung für Ketchup und gegen Mayo spart man viele Kalorien. Wer dann statt Softdrinks noch Wasser oder verdünnte Fruchtsäfte trinkt, vermeidet üppige "Speckrollen" auf der Hüfte.

 

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