Ernährung

12.07.2006

Diabetes

Diabetes mellitus, so der korrekte Name ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der die Regulation des Blutzuckers nicht mehr richtig funktioniert. In Deutschland sind davon etwa 5% der Bevölkerung betroffen.

Wird durch die Nahrung Zucker (Glucose) aufgenommen gelangt dieser über den Darm ins Blut. Daraufhin schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, das den Zucker in die Zellen transportiert. Beim Diabetes mellitus ist dieser Mechanismus gestört.

Liegt Diabetes Typ I vor - auch als jugendlicher Diabetes bezeichnet - stellt die Bauchspeicheldrüse ihre Produktion komplett ein und es muss Insulin gespritzt werden. Beim Typ II, dem so genannten Altersdiabetes, produziert die Bauchspeicheldrüse noch teilweise Insulin. Hier hilft oftmals schon eine Ernährungsumstellung und eine damit verbundene Gewichtsabnahme, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. In der Anfangsphase der Krankheit unterstützt die Einnahme von Tabletten die Behandlung. Auch Sport wirkt sich günstig auf die Blutzuckerwerte aus.

Im Normalfall sollte der Blutzuckerwert nüchtern im Bereich von 60 - 100 mg/dl liegen. Nach Mahlzeiten sollte er nicht über 160 mg/dl ansteigen.

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