Ernährung

21.03.2018, Regionales Superfood im April

„Wilde“ Kräuter – Energiepakete fürs Frühjahr

Der globale Lebensmittelmarkt und der Anbau unter Glas liefern uns inzwischen das ganze Jahr frische Kräuter. Trotzdem freuen sich die Feinschmecker schon darauf, die ersten Frühlingsboten aus dem eigenen Garten oder von Wald und Wiese zu ernten.


Foto: ©TwighlightArtPictures - Fotolia.com

Kerbel ist eines der ersten Frühlingskräuter, das sowohl als Topfpflanze als auch als geschnittene Ware in den Handel kommt. Bärlauch ist in den letzten Jahren schon fast zu einer Art Kultpflanze bei Kräuterliebhabern geworden. Ob Suppe, Pesto, Brot, Wurst oder Käse – viele Lebensmittel enthalten dieses Kraut. Immer häufiger finden wir auf Märkten die inzwischen kultivierten Wildkräuter Portulak, Sauerampfer und Brunnenkresse. Brunnenkresse enthält Senfglycoside und schmeckt deshalb leicht scharf. Alle diese Kräuter lassen sich in gemischten Salaten, auf Butterbrot, in Kräuterquark oder als Gemüse, Soße oder Suppe zubereiten.

Aus der wilden Kräuterküche sind vor allem die auf der gesamten Nordhalbkugel verbreitete Brennnessel und der Löwenzahn erwähnenswert.

Allgemein ist der Anteil an wertgebenden Inhaltsstoffen in Wildkräutern höher als in Kulturpflanzen. Neben viel Vitamin C, Kalium, Magnesium, Eisen und Calcium enthalten sie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe wie krebsvorbeugende Flavonoide, immunstimulierende Saponine sowie verdauungs- und bekömmlichkeitsfördernde Gerb- und Bitterstoffe. Auch Aroma und Geschmack sind bei Wildkräutern ausgeprägter, was allerdings nicht jeder Verbraucher schätzt.

Wichtig beim Sammeln von Wildkräutern ist, dass sie auf nicht belasteten Böden, entfernt von Straßen und Hundesparzierwegen wachsen und keine Düngung und Spritzmittel abbekommen haben. Am besten überlassen Sie ihnen im eigenen Garten ein Plätzchen zum Wachsen. Auch als Unkräuter verachtete Pflanzen wie Vogelmiere, Guter Heinrich und Rotklee schmecken in Salaten, Kräutersuppen und -soßen sowie in Eier- und Kartoffelgerichten.

Unser Tipp für die Verarbeitung

Für die Verarbeitung von Kräutern gilt: gründlich waschen, trocken tupfen oder trocken schleudern und mit dem Messer oder Wiegemesser hacken. Der Mixer zerquetscht die Kräuter und macht sie braun und bitter.

Kräuter lassen sich am besten durch einfrieren oder trocknen konservieren.

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