Finanzen

09.06.2017, Setzen Sie Bargeld auf Ihren Einkaufzettel

So vermeiden Sie Bankgebühren

Das Zinstief frisst sich immer tiefer in die Bilanzen der Banken. Da in der Negativzinsphase keine Zinserträge mehr mit Kundeneinlagen zu erzielen sind, sind die Finanzinstitute nun auf Gebühren und Provisionen angewiesen. Die Banken sprechen vom Ende der Kostenloskultur, die Verbraucher von Abzocke. Die klassischen Bankdienstleistungen wie Überweisung oder Kontoführung verteuern sich branchenübergreifend, es kommen sogar neuartige Gebühren dazu. Zum Teil müssen Kunden mehrerer Banken und Sparkassen dafür zahlen, wenn sie am Automaten ihrer Hausbank Bargeld abheben wollen. Der Ärger der Verbraucher ist groß, der Bundesverband der Deutschen Banken spricht von einer sogar noch „stärkeren Bepreisung“ ihrer Dienstleistungen in der Zukunft.

„Ständiger Bankwechsel macht aber auch keinen Sinn. Optimieren Sie lieber Ihre Zahlungsvorgänge", rät Judit Maertsch, Projektleiterin Finanzen beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB): „Prüfen Sie, welches Kontoführungsmodell Ihrer Hausbank am günstigsten für Sie ist, mit Pauschal- oder Einzelabrechnung. Zahlen Sie per kostenloser Lastschrift statt teurer Überweisung. Bargeld können Sie gebührenfrei in immer mehr Supermärkten, wie Aldi, Penny, REWE, Netto, Edeka oder an Tankstellen wie Shell abheben – setzen Sie 'Bargeld' auf Ihren Einkaufzettel!“ – empfiehlt die Finanzexpertin.

Detaillierte Informationen zu Bankgebühren, sowie Antworten auf weitere Fragen bzgl. Kontoführung und Finanzen erhalten Verbraucher in den Beratungsstellen des VSB.

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