Hauswirtschaft

03.03.2013

Daunenanoraks - Waschmaschine oder Reinigung

Bald wird die Winterkleidung weggeräumt! Doch nicht alles muss in die Reinigung. Die meisten Daunenanoraks oder –mäntel lassen sich auch selber waschen. Das ist nicht schwierig. Grundvoraussetzung ist jedoch ein Wäschetrockner.

Als erstes sollte natürlich immer ein Blick auf das Pflegetikett geworfen werden, ob das Waschen zu Hause oder der Trockner empfohlen wird. Wenn nicht, sollte man sich auch danach richten und das Kleidungsstück in die chemische Reinigung geben.
Selber waschen - wie geht’s?
  • Das Kleidungsstück in einen Kopfkissenbezug stecken - falls eine Naht aufgeht - und in die Waschmaschine geben.
  • Ein Pflegeleichtprogramm bei 30° C einschalten und flüssiges Feinwaschmittel verwenden.
  • Nach der Wäsche, das Kleidungsstück in den Trockner geben und mit einem speziellen Trocknerball im Schontrockengang trocknen. Einen normalen Tennisball sollte man nicht verwenden, da die neuen Trocknertrommeln so dünn sind, dass ein Tennisball Dellen hinterlässt.
  • Die getrocknete Kleidung immer noch im Zimmer aufhängen, damit die Restfeuchtigkeit noch abtrocknen kann.
Daunenkleidung nicht zu häufig waschen. Wenn man Daunenanoraks oder -mäntel öfters wäscht, ist das Kleidungsstück nicht mehr „daunendicht". Das heißt, die Daunen kommen an den Nähten immer wieder zum Vorschein.

Nach der 3. oder 4. Wäsche kann das Kleidungsstück mit einem speziellen Imprägnierspray wieder wasserabweisend gemacht werden.

Kann Daunenkleidung auch an der Luft getrocknet werden?
Leider trocknet solche Kleidung nicht gut an der Luft, weil die Daunen verklumpen und nicht richtig durchtrocknen können. Dadurch besteht die Gefahr der Schimmelbildung.
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