Hauswirtschaft

08.02.2007

Die Kunst des Wasserkochens

Wasser wird in jedem Haushalt erhitzt, und dafür verbraucht man letztendlich viel Strom. Um unnötige Energievergeudung zu vermeiden, sollte immer nur so viel Wasser wie benötigt aufgeheizt werden. Ein Wasserkocher ist dazu gut geeignet.

Ein elektrischer Wasserkocher hat gegenüber einem Wasserkessel auf dem Elektroherd Vorteile: es geht schneller – zwei bis dreieinhalb Minuten für 1 Liter Wasser sind machbar -, und keine Nachwärme der Herdplatte bleibt ungenutzt übrig. Bei Geräten mit sichtbarer Heizwendel muss man allerdings auf einen Mindestwasserstand achten, unabhängiger ist man bei Kochern mit verdeckter Heizwendel.

Zu beachten ist außerdem bei Wasserkochern: Immer frisches Wasser verwenden! Belässt man übriges Wasser im Behälter und erhitzt es am nächsten Tag, so kann evtl. Nickel aus dem Material herausgelöst worden sein und den Grenzwert für Trinkwasser deutlich überschreiten. Bei Geräten mit offener Heizwendel ist diese Gefahr größer.

Dauert es allmählich länger, bis das Wasser kocht, oder arbeitet der Kocher ungewöhnlich laut, hat sich wahrscheinlich eine Kalkschicht abgesetzt. Zweckmäßig entkalkt man mit Essig: ein paar Esslöffel auf einen halben bis einen Liter Wasser, dann erhitzen – oder mit Zitronensäure: 25 bis 50 Gramm ins Wasser, dann aufkochen. Jeweils circa eine Stunde einwirken lassen. Die Zitronensäurelösung kann man öfter benutzen, wenn man sie z.B. in ein leeres Schraubglas umfüllt. Nicht vergessen, den Kocher mit etwas klarem Wasser mehrmals auszuspülen.

Weitere Informationen gibt es beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.
Ökotest hat in Heft 02/2007 zwanzig Wasserkocher unter die Lupe genommen. Der Test ist in den Beratungsstellen des VSB einsehbar.
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