Hauswirtschaft

07.08.2017, Das können Verbraucher jetzt tun

Insektizid Fipronil auch in verarbeiteten Eierprodukten

Verbraucherinnen und Verbraucher in Bayern bleiben verunsichert: Nicht nur niederländische und norddeutsche Eier sind mit dem Biozid Fipronil belastet, sondern auch Produkte mit verarbeiteten Eiern. Die Rücknahme von diversen Fertigsalaten aus dem Handel wurde bereits eingeleitet. Weitere Produkte werden wahrscheinlich folgen.
Denn durch Backen, Kochen oder Braten wird Fipronil nicht abgebaut.

Positiv getestete Eier aus Niederlande und Deutschland wurden aus dem Handel genommen. Bereits gekaufte Eierpackungen können Verbraucher über das Portal www.lebensmittelwarnung.de prüfen. Auf dieser Webseite werden die aktuell verunreinigten Chargennummern laufend veröffentlicht. „Betroffene Verpackungen können weiter im Handel zurückgegeben werden. Nach aktuellem Stand sind Eier aus bayerischen Betrieben nicht betroffen“, informiert  Annegret Hager, Ernährungsberaterin vom VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB).

Mittlerweile warnt die niederländische Behörde sowohl Erwachsene als auch Kinder vor den Verzehr niederländischer Eier mit bestimmten Stempelnummern.

Nach derzeitigem Stand der Dinge sind in Süddeutschland bzw. Bayern gelegte Eier nicht betroffen. Diese sind an der Stempelnummer -09 nach der Länderkennzeichnung DE zu erkennen (z.B. „0-DE-09…“ kennzeichnet ein bayerisches Bio-Ei, „1-DE-09…“ ein bayerisches Freiland-Ei).

Weitere Informationen erhalten Verbraucher in den Beratungsstellen des VSB.

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