Umwelt

21.03.2014

Wasser vor Plastik schützen

Wasser ist eine lebensnotwendige Ressource, die uns in Deutschland tagtäglich wie selbstverständlich zur Verfügung steht. Der VerbraucherService Bayern im KDFB weist anlässlich des Weltwassertags auf seine aktuelle Aktion gegen Mikroplastik hin.

Kleinste Plastikteilchen werden in der Umwelt und speziell im Wasser zunehmend zum Problem.

Kosmetika, Körperpflege- und Reinigungsmittel können Quellen für das so genannte Mikroplastik sein, das in Kläranlagen nicht gezielt herausgefiltert wird und so in die Gewässer gelangen kann. Über Wasserlebewesen, die die Teilchen aufnehmen können, kann das Mikroplastik in die Nahrungskette gelangen und schließlich auf unserem Teller landen. Der Eintrag dieser Belastung muss gestoppt werden, denn die Risiken für Gesundheit und Umwelt sind bisher unzureichend erforscht.

Produkte mit Mikroplastik meiden
Verbraucher sollten deshalb keine Kosmetika, Zahnpasta, Peelings oder Duschgels kaufen, die beispielsweise Polyethylen, Polypropylen oder Polyamid enthalten. Eine Liste mit belasteten Produkten hat der Bund für Umwelt und Naturschutz BUND erstellt.

Unterstützen Sie unsere Aktion gegen Mikroplastik
Mit unserer Unterschriftenaktion „Kein Mikroplastik in Alltagsprodukten“ richten wir uns zudem an alle Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft. Wir fordern, auf die Verwendung von Mikroplastik in Alltagsprodukten zu verzichten, die Belastung von Gewässern und Trinkwasser zu untersuchen sowie Sofortmaßnahmen für den Umwelt- und Gesundheitsschutz zu ergreifen. Die Unterschriftenliste ist erhältlich in allen Beratungsstellen des VSB sowie zum Download. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich bis zum 31. Juli 2014, in diese Liste eintragen.

Weitere Informationen enthält auch die Ausstellung „Plastikmüll vermeiden“ vom VerbraucherService Bayern im KDFB, näheres dazu in unseren Beratungsstellen.
den ganzen Artikel zeigen