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05.10.2017, Was Verbraucher jetzt tun können

Der Klimawandel ist in Bayern angekommen

Ob Erntedankfest oder Tag der Regionen, der Oktober bringt regionales und saisonales Obst und Gemüse ins Rampenlicht. Ein stets reichhaltiges Angebot an regionalen Lebensmitteln ist jedoch nicht selbstverständlich. Die durch den Klimawandel häufiger werdenden Wetterextreme führen mitunter zu Ernteeinbußen. So fällt die diesjährige Apfelernte durch Spätfrost gering aus, was sich in gestiegenen Preisen zeigt.

„Der Klimawandel ist in Bayern angekommen“, sagt Marianne Wolff, Umweltreferentin des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB): „Spürbar ist dies an den zunehmend heißeren Sommern und den feuchteren, milderen Wintern“, so Wolff. Auf die Pflanzenwelt hat dies große Auswirkungen: Nicht nur längere Vegetationsperioden sondern auch eine Veränderung der Artenvielfalt ist die Folge. So können heimische Pflanzen aus ihren Lebensräumen verdrängt werden und fremde Arten einwandern.

Verbraucherinnen und Verbraucher können sich begrenzt an die Veränderungen anpassen. Gartenbesitzern etwa empfiehlt die Umweltexpertin, Regenwasser zu speichern und standortangepasste Pflanzenarten zu bevorzugen. Besonders wichtig sind Pflanzen in Städten, da sie starke Temperaturschwankungen ausgleichen können. „Jeder kann im Alltag aktiven Klimaschutz betreiben“, ermutigt Wolff. Wer regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugt, spart Treibhausgase ein und entlastet weiter entfernte Regionen, die noch stärker vom Klimawandel betroffen sind. Eine Investition in die Wärmedämmung lohnt sich doppelt: Dies senkt nicht nur den Heizenergieverbrauch sondern schützt auch vor Hitze im Sommer. Nähere Auskunft erhalten Sie in den Beratungsstellen des VSB.

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