Presse

21.08.2020, VerbraucherService Bayern fordert durchdachte Umsetzung

Digitales Rentenkonto ab 2022

Wie bereits kommuniziert, plant das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Einführung eines digitalen Informationsportals, um den Verbraucher*innen einen gebündelten Überblick über ihre zu erwartenden Alterseinkünfte zu verschaffen. Der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) begrüßt diesen Schritt und fordert eine transparente, leicht verständliche und umfassende Umsetzung.

Digitales Rentenkonto ab 2022
Foto: © wir_sind_klein - pixabay.com

„Gerade in Zeiten der weiter anhaltenden Nullzinspolitik sind viele Verbraucher*innen verunsichert und können nur schwer abschätzen, ob sich die von ihnen gewählte Altersvorsorgestrategie später auch für sie auszahlt. Daher bietet eine regelmäßig aktualisierte Gesamtübersicht eine gewisse Planungssicherheit für Vorsorgesparer“, so Markus Latta, Fachteamleiter für Finanzdienstleistungen beim VSB.

Laut dem Verbraucherverband kommt es darauf an, dass die Politik das Konzept transparent und leicht verständlich umsetzt. Außerdem fordert der VSB, dass die Verbraucher*innen zukünftig einen Rechtsanspruch darauf haben, dass alle Finanzdienstleister verpflichtet sind, die Daten ihrer Vorsorgeprodukte an das Portal zu übermitteln, wenn die Sparer*innen dies wünschen. „Des Weiteren sollte die Möglichkeit bestehen, vom Staat nicht geförderte Alterseinkünfte aus Kapitalvermögen oder Mieteinnahmen einzupflegen, denn nur so erhalten die Verbraucher*innen eine vollständige Übersicht ihrer potenziellen Einkünfte im Ruhestand“, so der Finanzexperte.

 

 

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