Presse

17.06.2019

Elementarschaden? Staat streicht Soforthilfen zum 1. Juli 2019

Verbraucherverbände raten dringend, Wohneigentum gegen
Naturgefahren zu versichern


Naturereignisse wie Hochwasser und Überschwemmung durch Starkregen nehmen zu. Schäden an Immobilien, die dadurch verursacht werden, sind für die Besitzer häufig existenzbedrohend. Die bayerischen Verbraucherverbände raten dringend zur Eigenvorsorge. Aktuell ist dies umso wichtiger, da der Freistaat Bayern zum 1. Juli 2019 alle Soforthilfen für sogenannte Elementarschäden streicht. Das bedeutet, dass es nach Naturkatastrophen keinen Anspruch mehr auf finanzielle Hilfe vom Staat gibt. Hauseigentümer sollten daher aktiv für den passenden Versicherungsschutz sorgen, der für diese Art von Schäden eintritt. Der VerbraucherService Bayern und die Verbraucherzentrale Bayern informieren rund um das Thema am eigens eingerichteten Info-Telefon unter der kostenfreien Rufnummer 0800 222 00 99.

Aktuell haben nur 32 Prozent der Immobilienbesitzer in Bayern eine Elementarschadenversicherung. Vielen ist nicht bewusst, dass ihre Wohngebäude- und Hausratversicherung im Fall von bestimmten Naturereignissen nicht zahlt. Um aufzuklären und zu informieren starteten die Verbraucherverbände eine bayernweite Informationskampagne. Diese bietet neben dem Info-Telefon auch den Ratgeber „Keine Elementarschadenversicherung?“, der kostenlos in allen Beratungsstellen des VerbraucherService und der Verbraucherzentrale ausliegt. Alle Infos zur Kampagne gibt es auf www.elementarschaden.bayern. Dort können Verbraucher auch ihre Erfahrungen beim Versicherungsabschluss mitteilen.
 

Kontakt für Journalisten:

VerbraucherService Bayern, Dachauer Straße 5, 80335 München,

Dr. Leyla Sedghi, Tel. (089) 51 51 87 95, E-Mail: presse@verbraucherservice-bayern.de  


Verbraucherzentrale Bayern, Mozartstraße 9, 80336 München,

Ingrid Kreuzer-Pofandt, Tel. (089) 55 27 94 136, E-Mail: presse@vzbayern.de

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