Presse

24.04.2020, Digitaler Umweltschutz in Zeiten von Corona

Sicherheits- und umweltbewusster Umgang mit Akkus

Die Bedeutung von Smartphone, Tablet und Laptop ist in Zeiten der Corona-Krise immens gestiegen. Die aus Umweltsicht durchaus kritisch zu sehenden Akkus der portablen Kommunikations-Geräte sind als Energielieferanten unabdingbar. Wie ist ein sicherheits- und umweltbewusster Umgang möglich?

Zunächst empfiehlt es sich, vor jeder Neuanschaffung die Optionen einer längeren Nutzung sowie die Möglichkeit einer Reparatur bisher genutzter Geräte in Erwägung zu ziehen. Beim Neukauf ist die Anschaffung eines gebrauchten Gerätes eine nachhaltige Lösung. Die Austauschbarkeit des Akkus, gegebenenfalls durch spezialisierte Fachgeschäfte, gilt es zu beachten.

Verbraucher*innen verlängern die Lebenszeit der Akkus, indem sie mechanische Einflüsse, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit fernhalten. „Bei einem Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent halten Lithium-Ionen-Akkus besonders lange. Trennen Sie die Geräte nach dem Aufladen auf jeden Fall vom Netz“, weiß Marianne Wolff, Umweltreferentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB): „Da die Anzahl der Ladezyklen eines Akkus begrenzt sind, lohnt sich die Nutzung des Energiesparmodus und das Ausschalten, wenn Sie die Geräte nicht verwenden“.

Achtung: Lithium-Ionen-Akkus können bei Defekten durch Spontanentladungen zu Bränden führen. Deshalb Lithium-Ionen-Akkus nie öffnen und nur von autorisierten Händlern reparieren lassen. Unabhängig davon gelten Akkus als Gefahrgut und unterliegen den aktuellen gesetzlichen Vorschriften und Kennzeichnungspflichten.

Akkus dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, sondern sind beim Händler oder kommunalen Sammelstellen abzugeben.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem VSB-Tipp: Digitaler Umweltschutz: Akkus in IKT-Geräten

den ganzen Artikel zeigen