Altersvorsorge

16.03.2018, Koalitionsvertrag stellt Weichen

Das digitale Rentenkonto kommt

Das Kapitel Altersvorsorge des Koalitionsvertrages löst nach Auffassung des VSB nicht die Probleme des Rentensystems.

Das digitale Rentenkonto kommt
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Es birgt auch nicht die erhoffte Rentenreform und lässt viele große Fragen, wie zum Beispiel die nach der Grundrente, standardisierten und kostengünstigen Riester-Verträgen oder der Entwicklung des Rentenniveaus ab 2025 offen. Positiv hingegen ist, dass die neue Bundesregierung eine Forderung des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), das digitale Rentenkonto, auf die politische Agenda hebt. Dieses soll künftig allen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig Informationen aus den drei Bereichen gesetzliche Rente, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge geben und unter Aufsicht des Bundes stehen.

Nur jeder dritte Deutsche kennt seine zukünftigen Rentenansprüche. Die Informationen über die Ablaufleistung privater und betrieblicher Altersvorsorgeprodukte sind oft unübersichtlich und schwer zu verstehen. „Verbraucher möchten berechtigterweise ihre finanzielle Situation im Alter genau kennen“, so Judit Maertsch Projektleiterin Finanzen beim VSB in Würzburg. „Das digitale Rentenkonto nach dem Beispiel von digitalen Vorreiter-Ländern wie z.B. Schweden, kann alle wichtigen Renteninformationen übersichtlich und vergleichbar präsentieren. Darüber hinaus halten wir dieses Instrument zur Sensibilisierung für die Notwendigkeit der zusätzlichen Vorsorge für das Alter für besonders wirksam“, so die Expertin.

Informationen zu diesem und weiteren Finanzthemen erhalten Sie in den Beratungsstellen des VSB.