Ernährung

01.01.2019, Schulverpflegung

Mit der richtigen Ernährung fit durch die Schulzeit

Eine abwechslungsreiche und kindgerechte Ernährung ist ein wichtiger Pfeiler für eine erfolgreiche und gesunde Schulzeit. Ein vollwertiges Frühstück, regelmäßiges Trinken und kindgerecht zubereitetes Obst und Gemüse sind die Säulen einer gesunden Schulernährung.

Getränke

Mit der richtigen Ernährung fit durch die Schulzeit
Foto: © pressmaster - Fotolia.com

Für Kinder ist regelmäßiges Trinken besonders sinnvoll. Kinder die auch in der Schule genug trinken, können sich besser konzentrieren. Sie sind weniger schlapp und haben mehr Freude am Unterricht.

Getränke sollten in erster Linie den Flüssigkeitsbedarf decken. Deshalb ist Wasser der ideale Durstlöscher. Trinkwasser aus der Leitung ist ein streng kontrolliertes Lebensmittel und kann somit uneingeschränkt verwendet werden. Genauso empfehlenswert ist auch Mineralwasser. Der Natriumgehalt sollte jedoch unter 200mg Natrium pro Liter liegen.

Ebenfalls geeignet:

Kräutertees, ungesüßte Früchtetees sowie Saftschorlen im Verhältnis Wasser zu Saft von 1:3.

Ungeeignet:

  • Kaffee und schwarzer Tee haben in der Kinderernährung nichts zu suchen,
  • ebenso Limo, Cola und süße Fruchtsaftgetränke, Nektare sowie Eistees.
  • Kakao ist ein beliebtes Getränk bei Kindern. Achten Sie auch hier auf den Zuckergehalt. Übermäßiger Zuckerkonsum, auch aus Getränken, kann zu Übergewicht führen. Darauf weist eine neue Untersuchung des Forschungsinstitutes für Kinderernährung hin.

Brot und Getreideprodukte

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Zu einer gesunden Kinderernährung gehört auch das richtige Pausenbrot. Doch Brot ist nicht gleich Brot. Vollkornbrot enthält im Gegensatz zum Weißbrot wichtige Inhaltsstoffe. Besonders zu nennen sind die Vitamine B1 und B6. Vitamin B6 ist für die Blutbildung und für die Immunabwehr mitverantwortlich. B1, auch Thiamin genannt, ist ein wichtiges Vitamin für Nerven und Gehirnzellen.
Um Kindern das Brot schmackhafter zu machen, kann es in ausgestochener Herzform oder auf Spießen für gesunden Genuss sorgen. Als Brotbelag sind fettarmer Käse, magere Wurst und vegetarische Aufstriche geeignet.

Was für das Brot gilt, kann auch für die anderen Getreideprodukte gut übernommen werden. Vollkornnudeln, -reis und auch Cerealien bieten den besten Nährstoffmix.

Bei Cerealien ist auf einen geringen Zuckergehalt zu achten. Besonders beliebt bei Kindern ist es, eine große Auswahl auf dem Frühstückstisch zu haben, mit verschiedenen Möglichkeiten zum selber mischen.

Obst und Gemüse

Obst und Gemüse sollte ein Kind fünf Mal am Tag zu sich nehmen zum Beispiel beim morgendlichen Müsli, in der Schulpause oder beim Mittagessen. Bieten Sie Ihrem Kind immer wieder rohes Gemüse zum Knabbern oder auch Obstspieße an. Obst und Gemüse enthalten fast die ganze Nährstoffpalette an Mineralstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Milchprodukte

Ein Milchprodukt in Form von Käse, Quark, Joghurt oder Milchgetränken gehört zu einem abwechslungsreichen Pausenbrot dazu. Calcium, der wichtigste Baustoff für unsere Knochen, ist in allen Milchprodukten enthalten und gut verfügbar. Milchprodukte schmecken am besten in natürlicher Form. Aromen, Süßungsmittel und andere Zusatzstoffe werden nicht benötigt.

Fisch und Fleisch

Fisch ist auch in der Ernährung der Kinder sehr wichtig. Seefisch versorgt die Schilddrüse mit Jod. Fettere Fische bringen uns die wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Von Kindern gern gegessen werden Fischstäbchen. Diese sind bei der fettarmen Zubereitung im Backofen ein gut geeigneter Fischlieferant.

Genauso wichtig für eine gesunde Entwicklung beim Kind ist das Fleisch. Fleisch liefert für den Körper wertvolles Eiweiß. Auch enthalten sind wichtige Inhaltsstoffe wie gut verwertbares Eisen, Zink, B2 und Niacin. Beim Einkauf sind fettarme Wurst- und Fleischsorten und nicht vorgewürztes Fleisch ideal. Ein Schulkind nimmt mit 50g Fleisch pro Tag die richtige Portion zu sich.

Süßigkeiten

Für die Ernährung der Kinder ist es wichtig, Süßes nicht als Belohnung zum Trösten sondern nur in Ausnahmefällen zu geben. Süßes enthält keine für den Körper notwendigen Inhaltsstoffe. Daher ist ein sparsamer Umgang mit Süßigkeiten ratsam.

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